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09.1.2024

“I’ve got a friend in me” – Ein Steinbock’scher Weg zu mehr Selbstfreundschaft

Mit dem Übergang von der impulsiven Schütze-Saison zur fokussierten Steinbock-Ära steht nicht nur eine neue Season, sondern auch ein neues Jahr vor der Tür. Während wir in den kommenden Wochen die Grundlagen für zukünftiges Wachstum legen, beleuchten wir die Rolle der Selbstfreundschaft.
Elena

Nach einer lebhaften Schütze-Saison, in der wir ganz jupiter-esque – visionär, großzügig, ehrlich und offen für abenteuerliche Experimente – zielstrebig durch den Dezember schossen, erleben wir nun den Übergang in die geerdete Steinbock-Saison. Dieser Übergang geschieht direkt nach der Wintersonnenwende am 22. Dezember, wenn die Sonne vom feurigen Schütze in den beharrlichen Steinbock übergeht.

Der Steinbock markiert gleichzeitig den Eintritt in ein kalendarisch neues Jahr, bevor wir am 20. Januar in den zukunftsorientierten Wassermann wechseln.

Nachdem wir nun in den letzten Wochen zu grenzenlosem Wachstum ermutigt wurden, lädt uns die Capricorn Season dazu ein, diese Zeit zu nutzen, um uns weiterzuentwickeln, zu lernen und die Reise pflichtbewusst und stetig fortzusetzen. Die Steinbock-Saison bietet einen Monat lang wunderbare Unterstützung beim Aufbau neuer Strukturen und der Planung all unserer nächsten Schritte für das kommende Jahr.

Es ist eine Zeit, in der wir alle, beeinflusst von der Steinbock’schen Beharrlichkeit, unsere Ziele mit Ernsthaftigkeit und Plan angehen und so die perfekte Grundlage für unser zukünftiges Wachstum legen können.

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Doch was nützt das beste Ziel, das tollste Vorhaben und der durchdachteste Plan, wenn wir uns selbst nicht gut Freund sind? Und: Wie sollen wir uns selbst lieben, wenn wir noch nicht mal mit uns selbst befreundet sein können?

In diesem Artikel werfen wir daher einen Blick auf die Selbstfreundschaft und wie sie gerade während der Capricorn Season, die förmlich nach “Don’t be so hard on yourself” schreit,

Was genau ist denn Selbstfreundschaft?

In Zeiten, wo “Selbstliebe” omnipräsent ist, sollten wir uns erstmal die Selbstfreundschaft ansehen, denn sie ist das Fundament einer gedeihenden Beziehung zu uns selbst.
Selbstfreundschaft ist ein Konzept, das sich auf die Fähigkeit bezieht, eine positive und unterstützende Beziehung zu sich selbst zu pflegen. Es geht darum, sich selbst mit Wohlwollen, Akzeptanz und Verständnis zu begegnen, ähnlich wie man es bei einer Freundschaft mit anderen tun würde. Selbstfreundschaft spielt eine entscheidende Rolle in unserem persönlichen Wachstum und Erfolg, insbesondere wenn es darum geht, Ziele zu erreichen. Und Ziele zu erreichen, das liebt der Steinbock.

Gründe, warum Selbstfreundschaft so wichtig ist, um unsere Ziele zu erreichen:

Selbstmotivation: Freund*innen unterstützen einander und ermutigen sich gegenseitig. In der Selbstfreundschaft übernehmen wir diese Rolle für uns selbst. Eine liebevolle, positive und unterstützende innere Stimme kann eine powervolle Quelle der Motivation sein, um wie ein Steinbock Hindernisse zu überwinden und weiterhin hart für unsere Ziele zu arbeiten.
Selbstvertrauen: Wenn wir uns selbst als Freund*in betrachten, stärkt das unser Selbstvertrauen. Der Glaube an unsere Fähigkeiten und die Überzeugung, dass wir Herausforderungen bewältigen können, sind entscheidende Elemente für Erfolg.

Resilienz: Selbstfreundschaft hilft, mit Rückschlägen und Misserfolgen konstruktiv umzugehen. Anstatt sich selbst zu kritisieren oder zu entmutigen, können wir eine unterstützende Haltung einnehmen, die es uns ermöglicht, aus Fehlern zu lernen und gestärkt aus Herausforderungen hervorzugehen.

Selbstakzeptanz: Eine Freundschaft basiert auf Akzeptanz und Liebe für den anderen. In der Selbstfreundschaft geht es darum, sich selbst bedingungslos zu akzeptieren. Das schafft ein positives Selbstbild und fördert unser Wohlbefinden, was wiederum ein Fundament für das Erreichen unserer Manifestationen bildet.

Selbstreflexion: Freundschaften erfordern Kommunikation und Verständnis. Durch Selbstfreundschaft entwickeln wir die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Wir können unsere eigenen Bedürfnisse, Werte und Wünsche besser verstehen, was uns hilft, realistische und bedeutungsvolle Ziele zu setzen.

Eigenverantwortung: Freunde unterstützen einander, aber jeder trägt auch seine eigene Verantwortung. Selbstfreundschaft fördert die Übernahme von Verantwortung für unser eigenes Leben und unsere Ziele. Wir erkennen, dass wir es selbst sind, die die Hauptrolle in unserem eigenen Erfolg spielen.

Wir können Selbstfreundschaft also als eine Art innere Ressource betrachten, die uns hilft, die Herausforderungen des Lebens mit Zuversicht und der Entschlossenheit des Steinbocks anzugehen. Das Beste? Wenn wir uns selbst unterstützen und uns selbst als wertvolle/n Verbündete*n sehen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Manifestationen und Ziele aus der Schütze-Saison erreichen, ins Unermessliche. Selbst wenn auch mal vermeintlich etwas schief geht, dann sind wir nicht allein, wir haben immer eine/n Freund*in an unserer Seite: uns selbst.

Stell dir vor, du bist dein/e eigene/r beste/r Freund*in und ihr beide spielt im großen Abenteuerspiel des Lebens mit. Wenn du einen Fehler machst, bist du vielleicht ein bisschen zu streng mit dir selbst. Du denkst, dass du perfekt sein müsstest, wie ein Superheld*in ohne Fehler. Dann holt der innere Kritiker vielleicht sofort seine Peitsche raus und du redest mit dir so, wie du mit keinem Freund oder keiner Freundin je reden würdest.

Mit deinen Freund*innen bist du total anders! Wenn sie etwas falsch machen, sagst du vielleicht: "Hey, das passiert jedem mal, mach dir keine Sorgen!" Du ermutigst sie und hilfst dabei, die Schwierigkeiten zu überwinden.

Warum sind wir also so viel härter zu uns selbst?

Vielleicht ist es, als ob wir vergessen haben , dass wir im gleichen Team spielen. Immer an unserer eigenen Seite - durch dick und dünn. Über Stock und Stein. Bergauf und Bergrunter.

Es ist also höchste Zeit, sich selbst ein Lächeln zu schenken, genauso wie du es für deine Freund*innen tun würdest.

Kleiner Astro-Tipp: Schau in deinem Geburtschart nach, in welchem Haus sich Saturn befindet. Der Saturn ist nämlich der Herrscherplanet des Steinbocks und zeigt uns je nach Häuserstellung auf, in welchem Lebensbereich wir zu uns selbst ganz besonders streng sind.

Du siehst, die Steinbock-Zeit eröffnet uns also eine einzigartige Gelegenheit, unsere Beziehung zu uns selbst zu vertiefen, indem wir die Inspiration des Schützen mit der nüchternen Entschlossenheit und Loyalität des Steinbocks verbinden.

Wie können wir die Inspiration und das Wachstum der Schütze-Energie in die Selbstfreundschaft während der Steinbock-Saison integrieren?

Diese Frage leitet uns auf eine kleine Reise in die Welt des Tierkreises…

Es war einmal, ein treuer Steinbock, der vor einer ziemlich merkwürdigen Herausforderung stand: dem Berg der Selbstfreundschaft. Es handelte sich dabei nicht um eine gewöhnliche Klettertour, sondern um eine epische Aufgabe, bei der es darum ging, sich mit der einen Person anzufreunden, die schon durch dick und dünn mit ihm gegangen war - mit sich selbst.

Stell dir unseren fleißigen Steinbock mit Kletterausrüstung, einem Rucksack voller hoher Erwartungen und einem entschlossenen Stirnrunzeln vor. Aber halt, das war nicht irgendein Berg, den es zu erklimmen galt - es war ein kosmischer Spielplatz für Selbstfreundschaft.

Als er mit dem Aufstieg begann, tauchten vor des Steinbocks Augen Erinnerungen an den Kindergarten auf. Ah, die gute alte Zeit, in der man bei Buntstiften und Trinkpäckchen im Sandkasten spielerisch die Freundschaften schloss.

Aber dieses Mal jagte der Steinbock nicht seinen Spielkameraden auf der Schaukel hinterher, sondern war auf der Suche nach einer inneren Freundschafts Expedition.

Der Anstieg war mit selbstkritischen Kieselsteinen und perfektionistischen Felsbrocken übersät. Jeder Schritt schien eine Belastungsprobe zu sein, aber unser Steinbock, der ein Fleißbündel war, nahm die Herausforderung mit einer Mischung aus Entschlossenheit und einem Hauch von Sturheit an.
Unterwegs traf er auf kosmische Wesen, die sich als himmlische Spielkamerad*innen und Wegbegleiter*innen verkleideten. Sie waren nicht die typischen Kindergartenfreunde, sondern Weisheiten, die spielerisch verpackt waren. "Hallo, Cap! Sei nicht so streng mit dir. Male ab und zu auch mal außerhalb der Linien und Excel-Tabellen!"

Während der Steinbock fleißig weiter und weiter aufstieg, enthüllte der Berg kosmische Affirmationen am Sternenhimmel.

  • "Du bist einzigartig und wundervoll, genau so, wie du bist.”
  • “Sei stolz auf deine Ecken und Kanten , denn sie macht dich zu etwas ganz Besonderem.”
  • “Du musst nicht perfekt sein. Mach auch mal eine Pause.”
  • “Sei lieb zu dir.”

Der Steinbock konnte nicht anders, als über diese himmlischen Notifications zu schmunzeln. Entsprach das doch gar nicht seiner Natur…

Er ging also weiter. Und dann, auf dem Gipfel, geschah etwas Magisches. Anstelle eines Einzelkämpfer-Siegestanzes fanden sich lauter Steinböcke in einer fröhlichen Gruppe wieder, sie umarmten ihr gegenwärtiges Ich, spielten Himmel und Hölle mit Lektionen in Selbstmitgefühl und kicherten gemeinsam in der Wonne ihrer Selbsterkenntnis.

Der Berg, der einst als unüberwindbare Herausforderung galt, verwandelte sich in einen Gipfel der Freundschaft. Unser Steinbock, der nun zum Entdecker der Selbstfreundschaft gekrönt wurde, schaute sich um und stellte fest, dass die Steinböcke nicht allein waren.

Die kosmischen Winde flüsterten: "Entspann dich, Cap! Du hast den Berg der Selbstfreundschaft erklommen. Klopf dir mal auf die Schulter und sei zufrieden!"

Die Moral von der Geschichte? Nimm deine Macken in den kommenden Wochen an, schmunzle über deine Fehler und sei nachsichtig mit dir. Schließlich ist der/die beste Freund*in, den du auf dieser Reise des Lebens haben kannst, derjenige/diejenige, der/die dich im Spiegel anschaut. Mach’s wie der Steinbock aus unserer Geschichte und wandle ab jetzt Hand in Hand durchs Leben - mit deinem/deiner neu gefundenen Freund*in - dir selbst.

Zum Schluss haben wir noch ein paar Tipps, wie du Selbstfreundschaft auch praktizieren kannst - ohne auf einen Gipfel zu kraxeln.

Achtsamkeit: Sei im gegenwärtigen Moment präsent. Achtsamkeit hilft dir, negative Gedankenmuster zu erkennen und sie sofort zu stoppen, bevor sie sich festsetzen. Dabei helfen Meditationen und auch Atemübungen, dich immer wieder mit dir zu verbinden.

Selbstakzeptanz: Nimm dich voll und ganz selbst mit all deinen Stärken und Schwächen an. Niemand ist perfekt, und das ist völlig in Ordnung. Sei nachsichtig und lieb mit dir selbst und erkenne an, dass Fehler zu unserem menschlichen Dasein gehören.

Positive Selbstgespräche: Ersetze negative Selbstgespräche durch positive. Sei dein eigene/r unterstützende/r Freund*in oder besser noch: dein Cheerleader! Sprich freundlich und ermutigend zu dir selbst, wie du es bei einem/einer guten Freund*in tun würdest.

Grenzen setzen: Respektiere deine eigenen Grenzen und lerne, "Nein" zu sagen, wenn du es brauchst. Selbstfreundschaft beinhaltet auch, sich selbst zu schützen und sich nicht zu überfordern. Hier haben wir dir nochmal eigens zu diesem Thema einen Artikel verlinkt.

Selbstfürsorge: Nimm dir Zeit für Aktivitäten, die dir Freude bereiten und dich entspannen. Das kann Sport, Lesen, Musik hören oder einfach nur in der Natur spazieren gehen sein. Finde heraus, was dir guttut und mache es zu einem festen Bestandteil deines Alltags. Frag dich: Wobei vergesse ich die Zeit?

Community suchen: Umgebe dich mit positiven Menschen, die dich unterstützen und inspirieren. Der Austausch kann helfen, dich nicht bei allem allein auf weiter Flur zu fühlen. Wir müssen außerdem nicht immer alles alleine können.

Professionelle Hilfe: Wenn du Schwierigkeiten hast, Selbstfreundschaft zu praktizieren, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein/e Therapeut*in oder Coach kann dich dabei unterstützen, positive Veränderungen vorzunehmen. Auch hier nochmal: Wir müssen nicht alles alleine können.

Selbstfreundschaft als fortlaufenden Prozess sehen: Selbstfreundschaft ist keine einmalige Sache, sondern ein fortlaufender Prozess. Sei geduldig mit dir selbst und erkenne an, dass es Höhen und Tiefen geben wird. Wie in jeder guten Freundschaft auch. Das schweißt zusammen.

Und? bist du schon ein/e gute Freund*in für dich? Wir sind gespannt, wie du für dich Selbstfreundschaft kultivierst. Erzähl uns gern in den Kommentaren davon.

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