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01.2.2023

Lebe dein wahres Du: So schließt du Frieden mit deiner Andersartigkeit

Die größte Stärke des Wassermanns ist seine Andersartigkeit. Lassen wir uns von ihm inspirieren und beginnen wir damit, ohne Angst und Scham wir selbst zu sein. Dieser Artikel möchte dich dazu inspirieren.
Phi mit Team

Stelle dir einmal vor, du lebst dich selbst in deiner wundervollen Ganzheit – mit allem, was dich ausmacht. Müsstest niemandem etwas beweisen. Was andere von dir denken, lässt dich völlig kalt. Du strahlst in deinem vollen Licht und gehst deinen Weg genau so, wie nur du es kannst. Bevor du weiterliest, verbinde dich mal für ein paar Augenblicke mit dieser Möglichkeit und lasse das Gefühl in dir schwingen, das dadurch entsteht. Wäre es nicht einfach nur geil, dich nicht mehr an andere Menschen oder gesellschaftliche Konventionen anpassen zu müssen? Genau diese Energie bringt der Wassermann ins Spiel, denn seine größte Stärke ist seine Andersartigkeit, sein ganz individuelles So-Sein. Die Schattenseite ist, dass er dadurch aber auch oft das Gefühl hat, aus dem Rahmen zu fallen. Sein Anders-Sein erscheint ihm unangenehm, weil er partout nicht in vorgegebene Übereinkünfte und Rahmenbedingungen passt und dadurch immer wieder das Gefühl hat, nicht dazuzugehören. Das gilt zwar insbesondere für die Sonnenzeichen und jene von uns mit einer Wassermann-Betonung. Aber darüber hinaus lädt uns die unkonventionelle und freiheitsliebende Energie des luftigen Archetyps aktuell alle dazu ein, aus dem Rahmen zu fallen und unsere Andersartigkeit zu zelebrieren. Möge dir dieser Artikel genau dafür dienen.

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Denn genau das ist seine größte Stärke, und in dem Maße, in dem er das erkennt, ebnet sich der Weg in sein volles Potenzial. Somit inspiriert uns die Tierkreisenergie des Wassermanns dazu, einen genauen Blick auf eingefahrene Muster zu werfen, die uns glauben lassen, wir müssten uns ständig anpassen, um dazuzugehören. Die kosmische Zeitqualität ermutigt uns dazu, uns mit tiefsitzenden Ängsten auseinanderzusetzen, die uns zu Selbstverleugnung und Zurückhaltung veranlassen. Weil wir durch Erfahrungen in unserer Kindheit irgendwann gelernt haben, dass unsere wundervolle Einzigartigkeit vielleicht nicht in dem Maße erwünscht ist, in dem wir sie gerne ausgedrückt hätten. Vielleicht hat es oft Ärger gegeben, wenn du deinen kindlichen Entdeckergeist ausgelebt hast oder die Dinge einfach nach deinem Gespür gemacht hast und nicht nach den Erwartungen von Lehrern, Eltern oder anderen Autoritätspersonen. Nicht den Erwartungen zu entsprechen war verbunden mit irgendeiner Form von Strafe, Ausgrenzung oder Einsamkeit.

Sich zugehörig zu fühlen und geliebt zu werden sind aber zwei der menschlichen Grundbedürfnisse – werden sie im kindlichen Alter nicht erfüllt, empfinden wir den tiefen Schmerz der Separation. Existenzielle Ängste entstehen, die sich tief ins Unterbewusstsein einbrennen. Wir lernen, fortan alles zu tun, um diesen Schmerz zu vermeiden. Nur ja nicht mehr gegen den Strom schwimmen, immer gut Acht geben, ob unser Verhalten erwünscht ist oder nicht. Sehr gut aufpassen, bevor wir uns zeigen. Immer schön artig sein. Ständig darüber nachdenken, ob wir alles richtig gemacht haben, was die anderen jetzt wohl denken. Und wenn wir mal zu weit aus der Reihe getanzt sind, im immergleichen Gedankenkarussel von Selbstvorwurf und Selbstsabotage versinken.

Lasse uns gemeinsam eintauchen in eine völlig neue Wirklichkeit. Bist du bereit?

Vielleicht hörst du hin und wieder gerne klassische Musik. Ein Konzert von Philharmonikern, die die Liebe zur musikalischen Harmonie teilen. Ein ganzes Orchester aus dutzenden Musikern, jeder mit seinem Instrument, gespielt auf ganz individuelle Art und Weise und doch als untrennbarer und zutiefst wesentlicher Teil des großen Ganzen. Ein wunderschönes Meisterstück, das jedes seiner Einzelteile benötigt. Würde nur ein einziger Streicher ausfallen, würde es anders klingen. Stelle dir vor, dein individuelles Selbst ist ein einzigartiger Teil dieser riesengroßen Sinfonie des Lebens, die auf dieser Erde gespielt wird. Jede und jeder von uns trägt etwas zu diesem Meisterwerk bei, und doch haben wir als individuelle Wesen unsere unverkennbare Schlüsselnote, die wir spielen müssen, damit die große Harmonie existieren kann. Vielleicht möchtest du an dieser Stelle gerne eine kurze Pause machen, dir ein klassisches Musikstück anhören und versuchen, möglichst viele einzelne Instrumente aus der perfekten Symbiose des Gesamtwerks herauszuhören, und dich davon inspirieren lassen. Hier ist eine Spotify-Playlist mit einigen meiner Lieblingsstücke.

Die Welt braucht dich – genau dich!

Übersetzen wir das nun in die Art und Weise, wie wir unsere kostbare Zeit auf dieser Welt verbringen und welchen Beitrag wir in ihr leisten. Der ganz individuelle Ausdruck deiner Einzigartigkeit wird gebraucht, und zwar mehr denn je. Es mag als „andersartig“ erscheinen, wenn du deinen Weg auf deine Weise gehst. Aber ist es nicht eines der großartigsten Geschenke, die wir der Welt machen können, wenn wir unser wahres Selbst entdecken und sämtliche Ängste durchdringen, die mit seinem Ausdruck womöglich verbunden sind? Denn es steckt eine liebevolle Power darin, mit deiner angeborenen und ursprünglichen Schöpferkraft verbunden zu sein, mit deinen Wesenszügen und allem, was dich ausmacht. Zu dieser Energie erhalten wir Zugang, wenn wir unsere Vollkommenheit verkörpern. Dazu gehört deine Weirdness und deine Crazyness, dein mehr oder weniger kleiner Vogel, der unter deiner Schädeldecke herumschwirrt, all deine Charaktereigenschaften, auch deine Ängste, dein Ärger und deine dunklen Schatten. All das, was deine Energie ausmacht, die dich zum Leben animiert. All deine Ganzheit, mit allem, was du bist. Je mehr wir dies leben, sprich verkörpern, desto lebendiger, vitaler, verbundener und kreativer wandeln wir durchs Leben. Genau dort begegnen wir unserem Daseinszweck, unserem großen Warum, dem göttlichen Ursprung in uns und dem Grund, warum wir hier sind.

Und jetzt lade ich dich ein, für dich eine neue Wahrheit zu erkennen: Alles, wirklich alles von dir ist willkommen auf dieser Welt. Dein Licht und deine Schatten, dein gesamtes Mensch-Sein.

Der Pfad der Selbsterkundung und Selbsterkenntnis ermöglicht uns, mit immer mehr unserer ursprünglichen Eigenschaften in Kontakt zu treten, uns unserer Stärken und Schwächen bewusst zu werden, Leidenschaften und Veranlagungen zu erkennen und unseren Selbstwert fortan auf all diesen inneren Werten ruhen zu lassen und nicht mehr auf Anerkennung und Bestätigung von außen. Denn wer sagt, dass das, was landläufig als „normal“ gilt, auch wirklich das Beste ist für dich, für andere und das große Ganze?

„It’s no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.“
- Jiddu Krishnamurti

De facto sehen wir an vielen Ecken und Enden, dass der sogenannte Status quo, der Normalzustand, der Mainstream, die Menschheit in eine Sackgasse geführt hat. Und damit wir uns in Richtung einer liebevolleren Welt entwickeln, braucht es die Vielfalt an Ideen, die bunten Cocktails an unterschiedlichen Lebensrealitäten, all unsere Visionen und Träume und die höchst individuellen Zutaten, die wir dieser Götterspeise beimengen.

Passen wir uns hingegen weiterhin an, käuen wir nur das alte Gericht wieder, dessen Ablaufdatum wir eigentlich längst überschritten haben.

Your vibe attracts your tribe

Mit Sicherheit wirst du nicht alle Menschen ansprechen, wenn du dein So-Sein auf authentische Weise auslebst. Aber du wirst jene anziehen, die mit dem in Resonanz gehen, was dich ausmacht. Diesem Gesetz der Resonanz darfst du vertrauen. Kennst du dieses Sprichwort? „Allen Leuten recht getan ist eine Kunst, die keiner kann.“ Weder können wir allen gefallen, noch können wir überall dazugehören. Müssen wir auch nicht. Aber wenn du deine Einzigartigkeit voll verkörperst, erlaubst du deinem Dharma, deinem Soul Purpose, sich selbst auszudrücken.

Du ermöglichst anderen, dich in dem zu sehen, was deine Seele ausmacht. Das ist nicht nur authentisch, sondern auch sehr attraktiv. Wer dich so wahrnehmen kann, möchte mehr davon. Wie ein Magnet ziehst du dann auf natürliche Weise jene Menschen in dein Feld, die in sich einem ähnlichen Resonanzraum wahrnehmen können, weil sie womöglich eine ähnliche Vision verfolgen oder das Gefühl haben, dass sie von dir lernen können. Würdigst und schätzt du deine Einzigartigkeit, ziehst du deine Unterstützer:innen an und all jene, die dir auf deinem Weg helfen. Auf die Weise co-kreieren wir die Welt wie eine wunderschöne Sinfonie aus harmonischen Klängen, getragen und animiert durch die göttliche Essenz, die in jedem von uns wohnt. Gemeinsam erschaffen wir das, was wir allein niemals schaffen könnten – und es braucht dich dazu, genau dich und alles von dir.

„Indem du deinen eigenen Weg gehst, bist du gleichzeitig Wegbereiter für das große Ganze.“
- Wolfgang Stabentheiner

Diese 8 Impulse helfen dir, dein wahres Selbst zu lieben:
  1. Akzeptiere, wer du bist und was du bis jetzt erfahren hast. Wenn du dich selbst nicht annimmst, wie du bist, wirst du immer das Gefühl haben, es sei falsch, anders als die anderen zu sein.
  2. Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Spüre den Zauber deiner eigenen.
  3. Höre auf damit, dich selbst für das zu diskreditieren, was du bist.
  4. Finde deinen Tribe aus Gleichgesinnten mit ähnlichen Leidenschaften und deinem Vibe.
  5. Würdige deine Talente und Fähigkeiten und das Geschenk, das dir das Leben damit macht.
  6. Ändere deine Überzeugungen nicht leichtfertig, nur um anderen zu entsprechen.
  7. Nimm dir viel Zeit für Dinge, die dir Freude bereiten – nicht nur für das, was du tun musst.
  8. Akzeptiere Kritik und nimm nichts persönlich.


Ich bin einzigartig, weil …

Indem du dich selbst genauer betrachtest, wirst du immer mehr Dinge finden, die dich von der Masse abheben. Je mehr du deine Individualität zu schätzen lernst, umso stärker wird dein Selbstwert. Du weißt, wer du bist und worauf diese Identität basiert. Du wirst selbstbewusster und entwickelst Vertrauen in deine Fähigkeiten, all deine Ziele und Träume zu verwirklichen.

Diese Journaling-Fragen bringen dich in Kontakt mit deiner Einzigartigkeit:
  • Was sind meine liebsten Aktivitäten? Was genau ist es, das mir daran Freude macht?
  • Mit welchen Menschen verbringe ich am liebsten meine Zeit? Was macht sie aus?
  • Was mag ich an mir selbst?
  • Was sind meine Superpowers, meine speziellen Talente? Wie kann ich sie einsetzen, um anderen zu helfen?
  • Was schätzen andere besonders an mir? Welche Komplimente höre ich oft?
  • Wenn du völlig frei wärst von gesellschaftlichen Konventionen und äußeren Erwartungen – welchen Weg würdest du einschlagen? Was würdest du anders machen als bisher?

Welche Erkenntnisse hattest du beim Lesen des Artikels oder bei deinen Reflexionen mit den Journaling-Fragen? Wie hast du dadurch deine Einzigartigkeit besser kennengelernt? Und was ist deine größte Herausforderung mit dem Thema? Ich freue mich, wenn du deine Gedanken und Erfahrungen mit uns in den Kommentaren teilst.

PhiMa-Kolumnist
Jakob Horvat

Jakob ist Transformationscoach und Meditationstrainer, außerdem digitaler Nomade, Host des Podcasts "Thousand First Steps" und Autor von "Weltnah".

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