Moderne Astrologie
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14.3.2022

Das verheißungsvolle Jupiterjahr

Doch was heißt es eigentlich, wenn „Jupiter der Große“ Jahresherrscher ist?
Phi

Jedes Jahr zur Tagundnachtgleiche am 20. März beginnt nicht nur der Frühling, sondern auch das astrologische Jahr. Wenn die Sonne in das Zeichen Widder, das erste Zeichen im Tierkreis wandert, startet ein neuer Tierkreis und somit auch ein neues Astrojahr. Jedes astrologische Jahr besitzt einen Herrscherplaneten, der bildlich gesprochen, über das Jahr regiert. 2021 wurde von Saturn beherrscht, doch sollte ich vermutlich richtigstellen, dass auch hierbei vom 20. März 2021 bis zum 20. März 2022 ausgegangen wird. Nun überreicht am 20. März 2022 Saturn das Zepter an Jupiter.

Diesen Wechsel werden wir deutlich spüren, denn während Saturn als Jahresherrscher Restriktionen, Einschränkungen und eine „Das Glas ist halb leer“-Einstellung mit sich brachte, verleiht uns Jupiter Optimismus, Hoffnung und Fülle. Mit Jupiter fällt es uns leicht, das Glas als voll – vielleicht sogar bis zum Überlaufen voll – zu betrachten. Er hat beschwingende Leichtfüßigkeit und grenzenlose Großzügigkeit im Schlepptau. Doch kein Planetenprinzip ist nur gut (oder schlecht). Wie immer kommt es auf das Auge des Betrachters an, beziehungsweise was wir Menschen sowohl individuell als auch kollektiv daraus machen. Auch Jupiter, der Planet des großen Glücks birgt die Gefahr von Maßlosigkeit und die Tendenz, über das Ziel hinauszuschießen in sich. „Viel“ kann auch „zu viel des Guten“ bedeuten und so sollten wir im Hinterkopf behalten, dass selbst mit edlen, positiven Intentionen der Bogen überspannt werden kann.

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