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Spiritueller Lifestyle
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06.4.2022

Auf zu neuen Ufern!

So schaffen wir es, endlich für unsere Business Goals loszugehen und CEO unseres Lebens zu werden.
Phi mit Team

„Ich kündige!“ – wie erleichternd fühlt sich dieser Satz an? Wie oft haben wir diese Worte innerlich bereits formuliert? In Gedanken alles mehrfach durchgespielt? Doch bevor wir die Pferde satteln, lohnt sich ein kurzer Check-In, um zu prüfen, ob auch alle persönlichen Teammitglieder mit uns in den Startlöchern stehen und bereit sind, unser Vorhaben durchziehen. Die Rede ist von den inneren Anteilen, der Vielfalt an Stimmen, die in unserem Kopf oft wild durcheinander wirbeln. Unseren Monkey-Mind zu befrieden und uns mit ihm zu versöhnen, ist die Grundlage für jeden weiteren Schritt, den wir in Richtung Veränderung machen!

Haben wir unser Gedankenkollektiv erstmal für unseren großen Traum gewonnen, ist es Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Alles Wissen aus Workshops, Coachings und Inner Mindset-Work darf uns auf unserem Weg begleiten – aber lasst uns unser Vorhaben nicht mehr weiter auf die lange Bank schieben und in die Aktivität kommen! Klingt gut? Dann nehmen wir jetzt allen Mut zusammen (ja, wir kratzen ihn aus allen Ecken) und gehen endlich für unsere Ziele los!

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Wie bringen wir unsere PS mit Leichtigkeit auf die Straße?

Focus! Wichtig ist, dass wir unseren Wunsch stets vor Augen und diesen ganz konkret und für uns stimmig formuliert haben. Vielleicht haben wir Impulse in Form eines digitalen oder haptischen Vision-Boards gesammelt, in dem wir Bilder oder Sprüche, die in uns Motivation, Freude oder positive Resonanz auslösen, auf eine Wand gepinnt. Diese sollte für uns möglichst präsent über unserem Schreibtisch oder als Handy-Hintergrund sein, damit wir uns immer wieder zentrieren und auf unser Vorhaben fokussieren können. Um noch tiefer zu gehen, ist es wichtig, unsere Ziele exakt zu erfassen. Ein Kniff, der hier besonders hilfreich ist, ist die „SMART-Formel“. Das Akronym steht in der Kurzfassung dafür, dass unser Vorhaben patent ist und unserer persönlichen „TÜV-Prüfung“ standhält. Wir dürfen uns - auch während unserer Reise - immer wieder fragen, ob unsere Idee spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert ist. Habe ich meinen Traum ganz klar für mich formuliert? Kann ich für mich definieren, wann er erreicht ist? Ein regelmäßiger Check, ob unser Ziel mit unseren inneren Wünschen und äußeren Gegebenheiten in Einklang steht und ob wir selbst nach wie vor der festen Überzeugung sind, diesen Plan zu verfolgen, hilft uns, unsere Kräfte richtig einzusetzen - so vermeiden wir es, Energie verpuffen zu lassen. Und nicht vergessen: Änderungen sind willkommen. Eine Idee wächst und gedeiht im Laufe der Zeit!

Bevor wir losgehen, ordnen wir unser Vorhaben in einen Zeithorizont ein. Wir stellen uns die Fragen ganz schonungslos: Bis wann möchten wir die Kündigung vorlegen? Wann möchte ich die Website meines Projekts launchen? Zu welchem Termin meinen Laden eröffnen? Auch wenn der Gedanke daran erstmal aufregend ist, lassen wir uns von konkreten Daten nicht einschüchtern, sondern nutzen sie als Leitplanke, die uns auf unserer Fahrt in die richtige Richtung schützt. Die Deadline ist nie etwas, was negativen Druck aufbauen sollte, sondern immer unsere Partnerin, die uns in zögerlichen Momenten den nötigen Anstoß gibt! Haben wir zum inhaltlichen Set-Up einen zeitlichen Grundriss für unsere Zielsetzung festgelegt, können wir unseren Plan endlich mit Leben füllen.

Von Minizielen zum Masterplan. Wir dürfen uns von Anfang an immer wieder vor Augen führen, dass jeder von uns einen ganz persönlichen Plan verfolgen darf. Wir alle haben unterschiedliche Zielsetzungen, verschiedene Vorhaben und auch andere Kraftreserven. Daher ist die oberste Prämisse, uns auf dem Weg zum Ziel nicht zu vergleichen. Jede*r von uns bringt ihr*sein Maß an Risikobereitschaft mit - manch eine*r springt mit Anlauf vom 10-Meter-Brett, während anderen schon beim Erklimmen der Leiter schwindelig wird. Die einzige Bedingung in diesem Spiel lautet: Rausgehen und loslegen!

Was bedeutet das ganz konkret? Wir skalieren unsere Ziele und nehmen uns für jeden Monat, jede Woche und jeden Tag je drei realistische Dinge vor, die wir tun können, um unserem Vorhaben näher zu kommen. Noch leichter fällt es uns, wenn wir uns ein schönes Notizbuch für unseren Action-Plan anlegen und jedem Tag, jeder Woche, jedem Monat eine eigene Seite widmen. In unserem leeren Büchlein oder Kalender können wir ganz kreativ werden und die unbeschriebenen Blätter entsprechend skizzieren: Welche drei Miniziele möchte ich am Ende des Monats erreicht haben, um mit meinem Konzept den Next Step erreichen zu können? Jeden Montag starten wir mit der Frage in die Woche: Welche drei Aktionen führen uns bis Ende der Woche näher ans Ziel? Und welche drei To Dos kann ich jeden einzelnen Tag umsetzen, um diesem Wunsch näher zu kommen. Diese drei Dinge dürfen so groß sein, wie wir es wollen. Vielleicht sind sie an einem Tag sehr ambitioniert, in der nächsten Woche darf ein Meilenstein auch lauten, uns ein Schaumbad zur Entspannung einzulassen. Ja, es darf leicht sein! Wichtig ist nur, dass wir den ersten Schritt wagen und ins Handeln kommen. Mit unserem persönlichen Plan und realistisch skalierten Minizielen, sichern wir uns Erfolgserlebnisse und richten unsere einzelnen Entscheidungen und Maßnahmen entlang des großen Masterplans aus.

Lautet der große Wunsch, ein eigenes Business, zum Beispiel einen Online Shop oder Coaching-Angebot aufzuziehen, kann neben dem Hauptjob bereits klein angefangen werden. So können die Monatsziele lauten, Stunden zu reduzieren, die eigenen Finanzen zu überblicken und mit Leuten zu sprechen, die diese Ziele bereits erreicht haben. Daraus ergeben sich wöchentliche Miniziele wie das Erstellen einer Excelliste über die aktuellen Monatsausgaben, ein Treffen mit einer*m Mentor zu vereinbaren oder auf Linked spannenden Menschen zu folgen. Und jeden Tag, jede Woche, können kleine Ziele darauf einzahlen, die großen Milestones zu erreichen. Sei es durch kleine Handlungen innerhalb des Netzwerks, wie einen Anruf zu tätigen, einen Beitrag zu liken, sich in Dankbarkeit zu üben oder für sich selbst zu sorgen.

Jeder noch so kleine Schritt wird uns näher an unser Vorhaben bringen und ehe wir uns versehen, haben wir schon längst eine beachtliche Wegstrecke zurückgelegt!

Gegencheck. Oder: Zusammen geht vieles leichter. Zugegeben - so ganz alleine kann sich das Verfolgen des großen Traums auch etwas zäh anfühlen. Damit wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren und uns auch beim Erreichen der Miniziele nicht selbst austricksen, ist es ratsam, sich eine Gruppe Gleichgesinnter zu suchen. Partner, Freundeen oder Kollegen können ausgewählte Sparringspartner sein, die uns zur Seite stehen und regelmäßig mit uns einchecken und mit uns prüfen, wo wir gerade stehen. Wir können mit ihnen vereinbaren, uns ganz einfache Fragen zu stellen: Hast du deine Etappen-Ziele erreicht? Brauchst du noch mehr Herausforderung? Oder wovor drückst du dich? Dadurch können wir einen freundlichen Schubs erhalten oder unsere Zielformulierung nochmal anpassen, sollte sie sich nicht mehr stimmig anfühlen.

Es lohnt sich auch nach einem*r Coach oder Mentor zu suchen - in professionellen Händen aufgehoben, bringen wir die PS ganz leicht auf die Straße! Zahlreiche (Frauen)-Business-Netzwerke haben sich in den letzten Jahren die berufliche und persönliche Weiterentwicklung auf die Fahnen geschrieben und können durch Schwarmintelligenz und  Netzwerkpower einen enormen Drive in das eigene Vorhaben bringen. Alleine die Gewissheit zu haben, nicht alleine zu sein beim Verfolgen des großen Masterplans, wirkt Wunder! Und wer weiß, welche Bekanntschaften uns auf dem Weg begegnen!

Energetisierende Asanas. Auch auf körperlicher Ebene können wir Kraft für unsere Vorhaben schöpfen. Kraftvolle Rückbeugen im Yoga helfen uns dabei, Energie zu zentrieren und uns physisch wie psychisch auf das Verfolgen unserer Träume auszurichten. Asanas wie der „Krieger II“ oder das „Kamel“ lassen uns Mut fassen und diesen durch unseren gesamten Körper fließen. Am Anfang unserer Yogapraxis kann das Setzen eines „Sankalpas“ unseren Fokus auf unser Ziel intensivieren. Indem wir unseren Wunsch prägnant und aktiv formulieren, lassen wir ihn während unserer Yogapraxis in uns wirken und in unser System integrieren. So gehen wir gestärkt aus der Praxis hervor und bleiben weiter fokussiert auf unserem Kurs.

Im Laufe unseres Leben stehen wir häufig vor Weggabelungen und werden mit der Entscheidung konfrontiert, welche Abzweigung wir nehmen sollen. Wir dürfen uns immer wieder vergegenwärtigen, dass das einzig Wichtige ist, nicht stehen zu bleiben, sondern mit Mut und Kraft loszugehen. Egal, ob nach links oder rechts, es gibt keinen falschen Weg, denn es werden sich immer neue Abzweigungen, neue Pfade und unerwartete Kreuzungen auftun, die uns immer neue Chancen ermöglichen. Lasst uns also mutig sein und für unsere Träume losgehen!

Bei meiner Cosmic Journey im Februar habe ich im Rahmen meines über zweistündigen Phi-Talks über das Thema „Dein Herzensbusiness“ gesprochen. Ich erkläre dir dabei ausführlich, wie du Konditionierungen und Überzeugungen ausfindig machst, die dich immer noch davon abhalten, einen mutigen Schritt in Richtung Zukunft zu machen und gehe zudem auf Fragen der Teilnehmer ein, die auch für dich sehr wertvoll sein können. Das Replay meines Vortrags findest du hier.

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